1997 fand in Kyoto die Weltklimakonferenz COP 3 statt – nach Berlin (COP 1) und Genf (COP 2) – die dritte ihrer Art. Kyoto, das kulturelle Herz Japans, steht für Harmonie mit der Natur und bot so den passenden Rahmen für ein historisches Abkommen.
Am 11.12.1997 verabschiedeten die Vertragsstaaten das Kyoto Protocol, das erstmals verbindliche Obergrenzen für Treibhausgas-Emissionen der Industrieländer festlegte.
Benannt nach seinem Entstehungsort, bildet es bis heute die Grundlage für Klimabilanzen (PCF, CCF) nach ISO- und GHG Protocol-Standards.
Nun, fast 30 Jahre später, blicken wir Mitte November 2025 auf die COP30 in Belém (Brasilien) – wo aktuell über die dringend benötigte Beschleunigung der Klimaziele verhandelt wird: Im Fokus stehen die Umsetzung des 1,5-Grad-Limits, die Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen in globalen Süd-Staaten und verbindliche Ausstiegspläne aus fossilen Energien bis 2040. Die Erwartungen sind hoch – doch ob Belém wie Kyoto Geschichte schreibt, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.
28 Jahre Kyoto-Protokoll – am Donnerstag, den 11.12.2025 – Spaziergang, Führung & Dialog – Von Kyoto (COP 3) zu Belém (COP 30)
Fotos: Direkt von Dina aus Kyoto (Japan, August 2025):
Bild 1: Original Hammer, mit dem das Kyoto Protocol am 11.12.1997 durch den Vorsitzenden der COP3, Hiroshi Ohki, beschlossen und angenommen wurde.
Bild 2: Historischer Wegstein auf dem Philosophenweg in Kyoto, der den Weg zum bekannten Zen-Tempel Hōnen-in markiert.
Bild 3: Kyoto International Conference Center (KICC), auch bekannt als Kyoto International Conference Hall, bot zur COP3 Platz für rund 10.000 Delegierte.
Bild 4: Vortrag „Buddhistische Compassion“ im ältesten und bedeutendsten Zen-Kloster Shôkoku-Tempel in Kyoto von Hauptmeister des Zen-Klosters Gentoku Kobayashi.
Bild 6: Konferenzhalle der COP3 im Kyoto International Conference Center (KICC), (Kyoto International Conference Hall).
Bild 7: Kyoto International Conference Center (KICC), auch bekannt als Kyoto International Conference Hall, bot zur COP3 Platz für rund 10.000 Delegierte (August 2025).
Bild 8: Tafel steht in der Earth Hall of Fame in Kyoto im International Conference Center und erklärt dass es die Hall of Fame seit 2009 gibt und damit sollen Personen besonders gewürdigt werden, die sich weltweit für den Schutz der globalen Umwelt verdient gemacht haben
Bild 9: Eingangsbereich der TU Kyoto. (Die farbige Säule ist der Universitätsturm, der den Namen „Über die Zeit hinaus“ hat. Der Turm wurde im Jahr 2000 als Gedenkmonument zum 100-jährigen Bestehen der Hochschule errichtet und ist „nach dem Regenbogen gestaltet“, daher die durchgehende Farbskala von Rot über Gelb und Grün bis Blau/Violett. Ein Symbol für die Offenheit der Universität.)
Bild 10: Vortrag von Hauptmeister des Zen-Klosters, Gentoku Kobayashi (Dr. Dina Barbian wurde von dem Philosophen, Professor Ryosuke Ohashi, eingeladen. Er ist der Vorsitzende des Japanisch-Deutschen Kulturinstituts in Kyoto. Er organisiert jährlich einen Workshop. Dieses Jahr war das Thema “Buddhistische Compassion und die gegenwärtige Welt”. Dr. Dina Barbian wurde eingeladen, um über die SDGs und den Bezug zum Buddhismus zu referieren.)





